The Stewardesses

The Stewardesses www.soundcloud.com/thestewardesses


Die Geschichte kann so erzählt werden:

The Stewardesses sind Chantal De Freitas, Catharina Boutari aka Puder, Katriana, Hamburg, Birgit Fischer, und Illute, und machen akustischen, mehrstimmigen Pop mit ausgeliehenen Songs. 13 große, kleine und fremde Hits, wie „Mensch“ von Grönemeyer, „Türlich, Türlich“ von das Bo oder „Is it cos´ I’m cool“ von Mousse T. fügen sich im neuen Gewand zu einer musikalischen Landkarte zusammen, die zu Herzen geht. Die manchmal todtraurig ist. Manchmal einfach wunderschön. Die über Humor verfügt und auch akustisch richtig rocken kann.

Oder so:

Pussy Empire hat Geburtstag. Und das Zehnjährige soll gefeiert werden. Was liegt da näher als einen Labelsampler herauszugeben, dachten sich Catharina Boutari und Chantal de Freitas. Nur sollte es ein besonderer sein. Zwar mit allen Künstlerinnen von Pussy Empire, aber nicht einfach mit dem, was sie alle ausmacht: eigene Songs zu schreiben, sondern mit einer neuen Herausforderung: fremde Lieder, die am besten bereits Hits sind, neu zu interpretieren. Das Eigene im Anderen finden.

Das Hallo war groß, die CD-Spieler liefen heiß. Schaffe ich das? Geht das? Passt das alles zusammen? Es passt! Und zwar noch viel mehr als anfänglich gedacht. Im Laufe der Produktion ergab sich die Zusammenarbeit mit dem Wiener Label Las Vegas Records, was zur Folge hat, dass Catharina und Chantal die Las Vegas Künstlerin Illute als Gast eingeladen haben.

Bei der Titelsuche kam die Idee für die perfekte Präsentation des Ganzen. Catharina und Chantal gründeten spontan eine temporäre Super-Group und erweitern ab sofort ihr Kerngeschäft auf’s Reisen. Ab 17.Februar heißt es deshalb: Willkommen an Bord der Pussy Empire Airlines. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug und eine gute musikalische Unterhaltung mit „The Stewardesses“.

Also ab ins Cockpit und Kurs auf den Akustik-Himmel. Ohne Fallschirm und Reißleine spielen die fünf, Catharina Boutari, Chantal de Freitas, Katriana, Birgit Fischer und Illute, ihr musikalisches Reisetagebuch durch das letzte Musik-Jahrzehnt dieser Republik für uns. Kleine Zwischenstopps in die weitere Vergangenheit eingeschlossen.

Da bleibt nur noch zu sagen: Cabin crew, ears on automatic, cross-check and report. Ready for take off!

Meine Damen,

was hat Sie gereizt, sich mit fremden Federn zu schmücken?

“Es war die Suche nach dem Twist, der den Betrachtungswinkel auf das Lied verändert. Es gibt auch Songs, an denen ich gescheitert bin. Lieder die einfach so sind, wie sie sind. Lieder, wo ich den Schlüssel nicht gefunden habe. Außerdem habe ich herausgefunden, dass es viel spannender sein kann, aus einem Song, den Du hasst etwas zu machen, als aus einem Song, den Du liebst. Doch diese Idee hebe ich mir für das nachfolgende Album auf“

“Ich weiß nicht warum, aber ich hatte als erstes im Kopf, dass ich wahnsinnig gern „Amerika“ von Rammstein covern wollte. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass es nicht funktionieren würde. Ich musste erstmal die Ehrfurcht vor dem Original überwinden. Aber dann hat es unheimlichen Spass gemacht, zu dieser wunderschönen Piano Begleitung von Mark Scheibe den Song neu zu interpretieren. „Amerika“ würde wahrscheinlich auch als Schlager funktionieren, weil der Text so genial ist! Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass die Rammsteiner meine Version auch cool finden.“

“Ich liebe ja Herzschmerz-Songs. Sofort war klar, dass ich meine Live-Ukulele-Version von “Weißes Papier” mit aufnehmen würde. Denn dieser Song ist seit Jahren DER Herzschmerz-Song überhaupt für mich, bei ihm kommen mir sogar die Tränen, wenn ich gerade frisch verliebt bin. Jeder der drei Titel hat eine ganz besondere Bedeutung für mich. Mir war deshalb wichtig, soviel Ausdruck wie möglich auf Band zu bannen. Mich an den Kern jedes Songs herantasten und ihn mit Stimme und höchstens zwei Instrumenten lebendig werden lassen. Meine eigene Interpretation finden, ohne dass der Song an sich verloren geht. Und vor allem: Ich achte und liebe diese Songs, dementsprechend wichtig war es mir, sie für mich auf den Punkt zu bringen. Ohne Brimborium, voll ins Herz.“

“Spannend: Ich wollte schon immer mal ein Cover Album machen, erst recht Rammstein akustisch &elli; das Ergebnis freut mich total, auch von allen Songs der Pussys bisher bin ich überrascht. Ich persönlich fand es schwer, mich zu begrenzen und einfach zu bleiben. Bin ja eher Bombast- und Drama-Fan sonst. Ich würde am liebsten gleich den Nachfolger recorden. Ein neues Genre zu erzeugen wie z. B. Polarkreis „Allein, allein“ mit Vögeln die vor dem Dachstudio mitsangen - unvergesslich. Nun bin ich so inspiriert, dass ich mit Harfe im Winter ein Lullaby-Album aufnehmen werde.“

“Ich verkrieche mich sehr gern in meiner Höhle, schreibe und schreibe und tauche dann mit den Texten in meine eigene Klangwelt ab. Zu covern war für mich daher eine ziemlich neue Erfahrung, irgendwie extrovertierter. Nach diesem Projekt habe ich auf jeden Fall Blut geleckt. Ich finde es so spannend, eine neue Ebene in einem Song zu entdecken. Das Eigene im Fremden. Mich selbst auf einmal irgendwo wieder zu finden, wo ich mich vorher nie vermutet hätte. Das ist ein bisschen so, wie Klamotten von jemand anders anzuziehen und dabei diese Kleidung und seinen eigenen Körper neu zu entdecken. Was aber das Tollste ist, ich freu mich so riesig, bei einem Projekt dabei sein zu dürfen, was vor Frauenpower nur so bebt.“