Puder – Die Session Tapes

5 Jahre nach ihrem Debutalbum „Puder“, etlichen Touren, einem Ausflug auf die Theaterbühne und der Premiere ihres Pop-Roadmovies „PuderZucker“ geht Catharina Boutari aka Puder in die zweite Runde. Die Hamburger Konzeptkünstlerin, Leadsängerin und Komponistin veröffentlicht mit den „Session Tapes 1 und 2“ eine Mini Doppel LP die den Beginn einer losen Reihe von Kollaborationen mit anderen Künstler*innen rund um den Globus startet.


Puder gelingt mit ihrem Album ein großer Wurf. Gekonnt vereint sie ihre vielfältigen Künste zu einem spannenden und inspirierenden Gesamtkunstwerk. Zweimal sechs Songs, hellwach und dabei reduziert und spannend – das ist Puder, unverkennbar.

Für PUDER ist Pop nicht nur eine Pose. Pop ist Appell, ist urban, glamourös und immer ganz nah. Pop ist Mut, die Suche nach dem Unbekannten und Unkontrollierbaren. Oder wie David Bowie sagt:

„Always go a little further into the water than you’re feeling capable of going in. Go a little out in the depth and when you don’t feel your feet quite touching the bottom, you’re just about in the right place for stunning excitement.“

Und so nimmt das Album die Hörer*innen mit in das Abenteuer seines eigenen Entstehungsprozesses, denn PUDER entführt uns mit dieser interessanten musikalischen Momentaufnahme dahin, wo ihre Musik entsteht: ins Studio.


Im Mai und September 2016 trifft sich Puder mit dem Bremer Produzenten und Musiker Gregor Hennig (Rhonda, die Sterne, Me & My Drummer) jeweils für 10 Tage im Studio Nord in Bremen. In Session Nr.1 stellen sich beide die Aufgabe, Songs um die einfachen Loops eines Roboterbasses Namens „Pythagotron“ zu schreiben. Ein Weltunikat, das von dem Bremer Künstler Frank Piesek erfunden und gebaut wurde. In Session Nr.2 arbeiten sie auf der Grundlage alter, auf einem Kassettenrekorder abgespielter, Samples und Loops. Bei den Liveaufnahmen werden beide zusätzlich von einer illustren Runde an spielfreudigen Hamburger und Bremer Musiker*innen, wie zum Beispiel Ben Schadow von Rhonda, und jeweils 30 Fans und Freund*innen im Aufnahmeraum begleitet.

Mit den Session Tapes 1 + 2 gelingt es PUDER ein intimes und unverblümtes Album zu schaffen, das uns ebenso aufrüttelt, wie es uns in seinen Bann zieht. Gegenstand ihrer Betrachtung ist das bewegte Jahr 2016. Im Mai ist die Welt noch heller und zuversichtlicher, im September schon fragender und dunkler. Ein Jahr das den Appell Haltung zu zeigen so lebendig macht wie die Momentaufnahme eines Polaroids.

Spontan, live und dabei immer female hauchen Fieldrecording Drones, programmierte Roboterbässe und Moogs den kraftvollen Songs ihren Spirit ein, und schaffen ein Klangerlebnis der Extraklasse.

Dabei hat PUDER ein untrügliches Gespür für eingängige Melodien wie in ihrem Song „Giganten“, für rotzige Gitarrenriffs einer Stonerrock Wüstenparty, für treibende Beats in „Polaroid“ oder für verstörende Samples in der Spoken Word Geschichte „Jackie“.


Nach 50 ausverkauften Konzerten, 1 Album, 2 Videos und jeder Menge herzlicher Presse, veröffentlichen PUDER mit Sessions Tapes 1 + 2 ein spannendes musikalisches Werk an der Schnittstelle von Pop und Kunst. Hier kommt PUDER. Hier kommt Boutari. Und beim nächsten Mal bringt sie einen Revolver mit.


Die Presse schreibt begeistert:

„Texte, so klug, wie die Humpe-Schwestern sie gerne schreiben würden...Ich müsste mich schon sehr täuschen, wenn wir es hier mit weniger zu tun hätten als perfektem Pop...“
Fairaudio.de 

„Live mit wenigen Mitmusikern im Studio aufgenommen, werden..Puders Lieder neu erfunden und in oft überraschender Weise dargeboten. Der Indie-Pop erhält Farbtupfer aus dem Jazz, wird mit Drones unterlegt, muss sich Loops aus Taperecodern unterwerfen und bleibt trotzdem schwerelos. Stücke wie “In Meinem Garten” holen alternative Strömungen hinzu, “Polariod” mischt die Schrillheit einer Nina Hagen mit dem NDW-Gefühl von Nena. Dabei gelingt es Puder, mit ihrer Musik auch immer an neue Bands wie Bilderbuch zu erinnern...Boutari (überrascht) mit einer spannenden und neuartig wirkenden Interpretation des Pop.“
Michael Boli, Artnoir.ch

"Puder...macht...Pop mit Jazz- und Soulelementen. Nur: er klingt irgendwie weder jazzig noch poppig, sondern angenehm ortslos. Was man der Platte unbedingt zugute halten muss....Puders exzellentes Songwriting (schwillt zu) wahrhaft erwachsenem Deutschpop an..Einer, der nicht nach Literaturcafé duftet wie Element of Crime und zum Glück auch nicht nach der entmotteten Motorradlederjacke von Jule Neigel, sondern sehr eigensinnig, erzählerisch, reflektierend und kreativ. Der Jazz darin wirkt daher nicht alt, sondern frisch. Ziemlich selten sowas."
Jan Freitag, Freitagsmedien.com

"Dabei gelingt Catharina und Gregor etwas sehr bemerkenswertes, denn die Songs halten sich musikalisch von jedweden angelsächsisch geprägten Referenzen fern. Es wird hier aber auch keine Deutschtümelei betrieben - obwohl die pfiffigen, philosophischen Wortspielereien großteils auf Deutsch (zuweilen aber auch kongenial auf Englisch) vorgetragen werden und obwohl andeutungsweise die Tugenden des Krautrock bemüht werden. Irgendwie ist es Puder hier gelungen, einen vollkommen eigenständigen, halborganischen Soundmix jenseits aller gängigen Stile zu etablieren. Tatsächlich macht es nicht ein Mal Sinn, die üblichen Vergleiche anzustellen - denn es finden sich schlicht keine greifbaren Referenzen. Pop-Musik ist es am Ende aber weitestgehend dann doch geworden (eben weil Catarina Boutari eben auch eine gute Songwriterin ist) - nur halt keine, wie man sie bislang in irgend einer Form gewohnt war."
Gästeliste.de

„Hey, wann hatte ich beim Anhören eines Pop-Albums das letzte Mal so viel Spaß? Keine Ahnung!“
Steffen Schindler, Rock Radio

„Dabei gibt es sie auch hierzulande, die garantiert nicht industriemusikverdächtige Popmusik jenseits von Wap-Bap-Bibi & Co. Lieblingsbeispiel dafür ist Catharina Boutaris Projekt Puder.“
Victoriah Szmirnai Jazzthetics Juli/17


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